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	<title>Märchen</title>
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	<description>Die große Märchen Datenbank</description>
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		<title>Märchenzauber für Kleidung und Accessoires</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 09:00:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jenny</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Märchenmotive]]></category>
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		<description><![CDATA[„Spieglein, Spieglein an der Wand“ &#8211; Wer hat die schönste Tasche im ganzen Land? Jeder möchte doch manchmal dem Alltag entfliehen und ein wenig aus dem grauen Einerlei hervorstechen. Accessoires und Kleidung mit verschiedensten Märchenmotiven erfreuen sich genau darum großer Beliebtheit. Sie entführen uns in eine malerische, verspielte Welt, in der es viel zu entdecken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Spieglein, Spieglein an der Wand“ &#8211; Wer hat die schönste Tasche im ganzen Land? Jeder möchte doch manchmal dem Alltag entfliehen und ein wenig aus dem grauen Einerlei hervorstechen. Accessoires und Kleidung mit verschiedensten Märchenmotiven erfreuen sich genau darum großer Beliebtheit. Sie entführen uns in eine malerische, verspielte Welt, in der es viel zu entdecken gibt.</p>
<h3>Märchenhafte Mode</h3>
<p>Trendbewusste Fashionistas setzen momentan auf Handtaschen, auf denen man Rotkäppchen durch den dunklen Wald begleiten kann oder T-Shirts, auf welchen sich stolz der gestiefelte Kater präsentiert. Auf vielen Textilien kann man derzeit Märchenmotive entdecken. T-Shirts, Taschen, Schals und alle erdenklichen anderen Stücke werden von Rotkäppchen und ihren Kollegen geschmückt. Sogar <a href="http://www.krawatten-binden.net/">Krawatten mit Märchenmotiven</a> sind derzeit angesagt.</p>
<h3>Märchen selbst erzählen</h3>
<p>Wem das vielseitige Angebot nicht ausreicht oder wer seinen Stücken noch mehr Individualität verleihen möchte, der kann sich auch selbst austoben. Jeder kann sein Lieblingsmärchen auf einfachem Wege immer bei sich tragen. Applikationen, Stickereien, Malereien &#8211; der Kreativität sind beim Kreieren der neuen Lieblingsstücke keine Grenzen gesetzt. Auch selbst gestaltete Drucke, durch Bügelfolie oder im Copyshop aufgebracht, peppen das Lieblingsshirt einfach und effektiv auf. Wer eher der Romantik verschrieben ist, trägt das Shirt zum Blümchenrock, coole Typen kombinieren es zu Jeans und Sneakers. Erlaubt ist, was gefällt.</p>
<h3>Schmuck und Accessoires für Prinzessinnen</h3>
<p>Wer es dezenter mag oder langsam in die Märchenwelt starten will, sollte mit Schmuck beginnen, denn auch hier hat sich der Märchenlook schon lange durchgesetzt. Vom Anhänger bis zum Aufdruck oder Schriftzug ist hier vieles möglich. Ob Diadem oder Haarspange, beliebt ist zum Beispiel Haarschmuck, der nicht nur den Träger in die Märchenwelt entführt. Der Trend wird durch Textilien mit Spitzenapplikationen, Punkten oder verspielten Schnörkeln unterstrichen und komplettiert.</p>
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		<title>Märchenhaftes Basteln</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Mar 2012 13:17:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jenny</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Basteln]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein verregneter Nachmittag und Langeweile? Das muss nicht sein! Mit Hilfe von Papier, Schere und Klebstoff und ein paar Ideen können Eltern und Kinder im Handumdrehen eine eigene kleine Märchenwelt erschaffen. Märchenhafte Fensterdekoration Fenster lassen sich einfach mit einer gebastelten Märchenszene aus Ton- und Transparentpapier oder aber mit einem Fensterbild aus Window Color schmücken. Eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein verregneter Nachmittag und Langeweile? Das muss nicht sein! Mit Hilfe von Papier, Schere und Klebstoff und ein paar Ideen können Eltern und Kinder im Handumdrehen eine eigene kleine Märchenwelt erschaffen.</p>
<h3>Märchenhafte Fensterdekoration</h3>
<p>Fenster lassen sich einfach mit einer gebastelten Märchenszene aus Ton- und Transparentpapier oder aber mit einem Fensterbild aus Window Color schmücken. Eine auf einem Besen reitende Hexe sieht am Küchenfenster besonders hübsch aus. An einer Nylonschnur aufgehängt, scheint sie &#8211; wie verhext &#8211; in der Luft zu schweben.</p>
<h3>Laternen mit Märchenmotiven</h3>
<p>Kinder lieben es, mit selbst gebastelten Laternen am St. Martins-Umzug mitzulaufen. Märchenmotive auf der Laterne kennt und erkennt zudem jedes Kind. Feuerspeiende Drachen oder märchenhafte Feen aus Tonpapier zu basteln, ist auch ganz leicht, wenn man die Motive einfach abmalt. Durchscheinendes, buntes Transparentpapier sorgt dann für schöne Lichteffekte der beleuchteten Laterne &#8211; der Fantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt.</p>
<h3>Kneten, formen, malen</h3>
<p><div id="attachment_182" class="wp-caption alignleft" style="width: 169px"><img class=" wp-image-182  " title="Prinzessinnenkrone basteln" src="http://www.maerchen.info/wp-content/uploads/2012/03/Prinzessinnenkrone_basteln-199x300.jpg" alt="Prinzessinnenkrone basteln" width="159" height="240" /><p class="wp-caption-text">(Bild: Christoph Ruhland - aboutpixel.de)</p></div><br />
Eine weitere tolle Idee ist es, aus Knete oder Salzteig Märchenfiguren zu basteln. Als Kulisse für die gebastelten Figuren dient eine Burg aus Pappe oder ein aus Salzteig oder Ton hergestelltes Hexenhaus. Diese werden natürlich nach dem Basteln und Brennen schön bunt angemalt und verziert. Feinmotorik und Kreativität der Kinder werden so besonders gefördert: von der eigenen Herstellung ihrer Figuren bis hin zum Erfinden eigener spannender Märchengeschichten!</p>
<h3>Ein Schwert aus Holz für kleine Ritter</h3>
<p>Rollenspiele stellen immer wieder ein aufregendes Erlebnis für Kinder dar. Für kleine Ritter und Räuber kann man einen Dolch oder ein Schwert aus Holz zusägen und nach Belieben anmalen. Eine Krone für den König ist zum Schluss ganz schnell aus Tonpapier und Klebstoff gebastelt. Für Prinzessinnen ist natürlich ein kleines Krönchen ein absolutes Muss. Dazu etwas rosa Schmuck oder ein hübsches Tuch und die selbstgemacht Kostümierung ist perfekt.</p>
<p>Und noch mehr <a href="http://www.basteln.net/">Basteltipps gibt es auf basteln.net</a>.</p>
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		<title>Das Märchen vom Rauchen und Nicht-Rauchen</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 10:52:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jenny</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Rauchen]]></category>
		<category><![CDATA[Zigarette]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Raucher-Märchen Um den Konsum von Tabak gibt es seit Langem einen erbitterten Streit. Sowohl die Befürworter als auch die Gegner des blauen Dunstes überbieten sich mit zahllosen Behauptungen im Pro und Kontra. Während Raucher mit Aussagen wie „Rauchen macht schlank und beruhigt die Nerven“ jonglieren, bieten Nichtraucher unter dem Deckmantel der Wissenschaft allerdings noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Das Raucher-Märchen</h3>
<p>Um den Konsum von Tabak gibt es seit Langem einen erbitterten Streit. Sowohl die Befürworter als auch die Gegner des blauen Dunstes überbieten sich mit zahllosen Behauptungen im Pro und Kontra. Während Raucher mit Aussagen wie „Rauchen macht schlank und beruhigt die Nerven“ jonglieren, bieten Nichtraucher unter dem Deckmantel der Wissenschaft allerdings noch ganz andere Kaliber auf. Eines der weit verbreitetsten Märchen dreht sich um die angeblich schwarze Raucherlunge. Zahllose und teils abscheuliche Bilder kursieren seit Jahrzehnten in der Öffentlichkeit und dienen als Belege für die Gefährlichkeit des Rauchens. Wer dazu allerdings Pathologen befragt, wird eines Besseren belehrt. Die berühmt berüchtigte „schwarze Raucherlunge“ gibt es demnach nicht.<br />
Aber im Kampf gegen das Nikotin scheint Wahrheit nur noch ein dehnbarer Begriff. Insbesondere in Bezug auf das Passivrauchen überbieten sich Studien und Statistiken in teils maßlosen Übertreibungen. So soll bereits das Schnuppern an der Kleidung eines Rauchers Lungenkrebs verursachen können. Aber damit nicht genug. Raucher würden &#8211; so die Versicherungen &#8211; auch die Volkswirtschaften massiv schädigen. Gegenteilige Studien sehen hingegen die Raucher sogar als besonders wertschöpfend an.<br />
Aus Gründen des Nichtraucherschutzes wurde der Genuss von Tabakwaren bereits aus öffentlichen Räumen verbannt. Damit aber geben sich die Antiraucher nicht zufrieden. Ziel ist das weltweite Rauchverbot. Um das durchzusetzen, gerät jetzt auch die Elektrozigarette ins Visier derer, die dem Rauch den Krieg erklärt haben &#8230;</p>
<h3>Vom Märchen zur Wahrheit</h3>
<p>Aber so ganz stimmt das ja alles nicht. Sicherlich, das Rauchen wird ein ewiger Streitpunkt zwischen Befürwortern und Gegnern sein, aber beide Seiten argumentieren dabei doch fundiert und lassen sich in der Regel nicht auf Halbwahrheiten und Ammenmärchen ein. Fakt ist, dass das Rauchen den Körper und vor allem die Lunge stark belastet. Denn mit dem Zigarettenrauch inhaliert der Raucher nicht nur Nikotin, sondern auch Teer und bis zu 300 anderen Giftstoffen. Wie hoch die Belastung mit Giftstoffen letztendlich ist, hängt vor allem davon ab, mit welchen Chemikalien der Tabak vor der Herstellung von Rauchwaren behandelt wird. Zwar verfärbt sich die Lunge dabei aber nicht schwarz, Exponate, die in verschiedenen Ausstellungen zu sehen sind, wurden zur Abschreckung nachbehandelt, jedoch wird die Atmung durch die Aufnahme der Schadstoffe erschwert.</p>
<h3>Rauchen oder nicht Rauchen?</h3>
<div id="attachment_161" class="wp-caption alignright" style="width: 123px"><img class="wp-image-161 " title="Märchen vom Rauchen" src="http://www.maerchen.info/wp-content/uploads/2012/01/Rauchverbot-300x300.jpg" alt="Märchen vom Rauchen" width="113" height="113" /><p class="wp-caption-text">Bild: gemeinfrei</p></div>
<p>Und die Sache mit dem Passivrauchen? Hier gehen die Meinungen tatsächlich stark auseinander. Die verschiedenen hierzu durchgeführten Studien spiegeln sehr unterschiedliche Ergebnisse und damit die beiden konträren Meinungen wieder. Fakt ist jedoch, für Nichtraucher ist auch das passive Rauchen oftmals unangenehm. Hierbei sollten jedoch beide Seiten Rücksicht aufeinander nehmen. Im Streit um das Nichtraucher-Gesetz, also das Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden, Bars und Restaurants, konnte zumindest der Kompromiss der Raucherräume gefunden werden.</p>
<h3>Die E-Zigarette als Lösung des Streits?</h3>
<p>Auch die Entwicklung der Elektrozigarette soll einen Schritt nach vorn auf dem Weg der gegenseitigen Rücksichtnahme bedeuten. Die elektronische Zigarette soll das Rauchen „gesünder“ machen, da weniger Giftstoffe inhaliert werden. Im Gegensatz zu herkömmlichen Zigaretten wird kein Tabak verbrannt. Bei der E-Zigarette wird eine nikotinhaltige Flüssigkeit verdampft. Auf Inhaltsstoffe wie Teer wird dabei verzichtet. Aus diesem Grund halten manche die elektrische Zigarette für gesundheitlich unbedenklich. Kein Wunder also, dass die E-Zigarette boomt. Dennoch wird sie von Experten immer kritischer betrachtet. Inwieweit diese elektrischen Zigaretten für den Raucher und seine Umwelt schädlich sind, wird bisher noch untersucht. Weitere Informationen zum Thema Elektrozigarette und Rauchen finden Sie <a href="http://www.elektronische-zigarette.org/">hier</a>.</p>
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		<title>Das hässliche Entlein</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 16:12:22 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Christian Andersen Märchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor langer langer Zeit gab es einmal eine Entenmutter auf einem Bauernhof, welche darauf wartete, dass aus ihren sieben Eiern kleine Entenküken schlüpfen würden. Bald war es auch so weit und aus sechs der Eier schlüpften bildschöne gelbe Entenküken. Aber das siebte Ei, welches auch viel größer war als die anderen, rührte sich nicht. Erst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor langer langer Zeit gab es einmal eine Entenmutter auf einem Bauernhof, welche darauf wartete, dass aus ihren sieben Eiern kleine Entenküken schlüpfen würden. Bald war es auch so weit und aus sechs der Eier schlüpften bildschöne gelbe Entenküken. Aber das siebte Ei, welches auch viel größer war als die anderen, rührte sich nicht. Erst Tage nach den anderen zerbarst auch dieses Ei, aber herraus kam graues und hässliches Entlein.</p>
<p>Die Entenmutter hatte zwar auch ihr graues Kind sehr lieb, aber sie machte sich große Sorgen: Das hässliche Entlein war sehr tollpatschig und kein anderes Tier wollte etwas mit ihm zu tun haben. Es wurde verspottet und ausgelacht und fühlte sich sehr sehr einsam. Statt zu schlafen weinte es des Nachts, bis es den Entschluss fasste, einfach davon zu laufen. Während noch alle anderen Tiere auf dem Bauernhof schliefen, machte sich das kleine Entlein auf den Weg. Alle Tiere, die es unterwegs traf. fragte es, warum es so hässlich sei. Aber niemand wusste eine Antwort. Weder die Schwäne auf dem Weiher, noch die Tiere des Waldes. Aber ein jeder sagte, dass es das hässlichste Entlein sei, welches man je gesehen hätte. So rannte das kleine Entlein weinend weiter, bis es an eine alte Bäuerin geriet. Diese hielt das kleine Entlein für eine Gans und sperrte es in einen Käfig, um leckere Gänseeier zu bekommen. Doch das kleine Entlein legte keine Eier. Die anderen Tiere warnten das Entlein, dass es als Gänsebraten enden würde, wenn es nicht bald Eier lege. So ergriff das Entlein eines Nachts, als die Bäuerin vergessen hatte den Käfig zu schließen, die Flucht. Es erreichte einen wunderschönen See an dessen Rand es sich im Schilf versteckte. Hier fühlte es sich sicher und fand Nahrung, so dass es sein Versteck nicht mehr verließ. Nach einiger Zeit jedoch brach der Winter ins Land und die stolzen weißen Vögel waren schon längst über dem Kopf des kleinen Entleins hinweg Richtung Süden geflogen. Das kleine Entlein fand bald keine Nahrung mehr in seinem Versteck und verließ dieses völlig entkräftet. Ein Bauer nahm das schwache Tier an sich und brachte es zu seinen Kindern, die es aufpäppelten und so über den Winter brachten.</p>
<p>Im darauffolgendem Frühling war es sehr groß geworden und der Bauer brachte es zurück zum Schilfsee. Dort genoss das Entlein das schöne Wasser. Doch im Wasser sah es sein Spiegelbild und wunderte sich, denn dort sah es kein hässliches Entlein mehr, sondern einen wunderschönen und stolzen Schwan! Auch die anderen Schwäne, die aus dem Süden zurück gekehrt waren, entdeckten den Neuling und nahmen ihn voller Freude in ihre Gruppe auf. Von nun an gab es kein hässliches Entlein mehr, sondern nur einen schönen Schwan, der nie wieder alleine sein musste. Die Kinder fanden sogar, dass er der schönste von allen sei.</p>
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		<title>Die Geschichte von Tom Däumling</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 16:12:22 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Joseph Jakobs Märchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor langer, langer Zeit lebte in England Merlin, ein großer Magier. Der geschickte Zauberer konnte jede Gestalt annehmen, was er natürlich auch gerne tat. Gerade als er als armer heruntergekommener Bettler durch die Welt reiste, wurde er auf einmal sehr müde, sodass er vor der Hütte eines Bauern pausierte und nach einer kleinen Stärkung bat. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor langer, langer Zeit lebte in England Merlin, ein großer Magier. Der geschickte Zauberer konnte jede Gestalt annehmen, was er natürlich auch gerne tat. Gerade als er als armer heruntergekommener Bettler durch die Welt reiste, wurde er auf einmal sehr müde, sodass er vor der Hütte eines Bauern pausierte und nach einer kleinen Stärkung bat. Trotz seines Aussehens hieß der Bauer ihn herzlich willkommen, die freundliche Bauersfrau brachte ihm so viel Essen, wie sie entbehren konnten.</p>
<p>Merlin freute sich über den gastlichen Empfang, bemerkte aber, dass die Bauern Kummer hatten. Er fragte sie vorsichtig nach dem Grund und erhielt folgende Antwort: Sie wollten so gerne Kinder haben, die Bauersfrau sagte, mit einem Sohn wäre sie der glücklichste Mensch der Welt, und wenn er nur so groß wie der Daumen ihres Mannes wäre.</p>
<p>Das fand Merlin amüsant, ein Junge, der nicht größer war als ein Männerdaumen! Er fragte die Elfenkönigin, ob sie ihn machen könne. Die Elfenkönigin versprach das, bald danach gebar die Bauersfrau einen winzigen Sohn, nicht größer als der Daumen seines Vaters. Die Elfenkönigin sah ihr Werk an, gab dem Winzling den Namen Tom Däumling und sagte den Elfen, wie sie ihn kleiden sollten: Mit Eichenblatthut und Hemd aus Spinnweben, die Jacke aus Distelflaum, die Hosen aus Federn. Sogar Schuhe aus Mäusefell bekam der Winzling, wirklich schmuck sah er aus.</p>
<p>Tom Däumling war aber immer gut gelaunt und sann immer mehr Streiche aus, je älter er wurde. So viel Übermut musste zu einem aufregenden Leben führen: Gerne klaute Tom den anderen Jungen beim Spiel die begehrten Kirschkerne aus dem Beutel, er war ja klein genug dazu. Das ging nur eine Weile gut, dann erwischte ihn der große Junge, in dessen Beutel er gerade stibitzte. “Jetzt wirst Du sehen, was Dein Lohn ist!”, rief der große Junge, zog den Beutel zu und schüttelte ihn ganz kräftig. Der arme Tom Däumling erlitt einige Schmerzen und versprach, von jetzt an brav und ruhig zu sein.</p>
<p>Er hielt sich auch erst daran, das nächste Abenteuer war ein Unfall: Der neugierige Tom hatte nur kurz über den Schüsselrand mit der Mehlspeise gucken wollen, als er auch schon ausglitt und mitten drin lag. Beinah hätte die Mutter ihn mitgekocht, er hatte den Mund ganz voll Teig, sodass sie sein Schreien nicht hörte. Aber das heiße Wasser! Als Tom das spürte, hat er so doll gestrampelt, dass die Mutter die Mehlspeise aus dem Fenster warf, bestimmt war sie verhext. Erst ein armer Kesselflicker, der den Brei essen wollte, befreite ihn, gerade noch mal Glück gehabt.</p>
<p>Aber nicht lange &#8211; wenn die Mutter zur Weide ging, um die Kühe zu melken, nahm sie Tom immer mit. Einmal wehte der Wind so stark, dass sie in anband, damit er nicht fortweht, und Schwupps! hatte die Kuh ihn im Maul, die den Eichenblatthut gesehen hatte, so was mögen Kühe. Die arme Mutter konnte nur weinen, weil die Kuh so überrascht war von dem Lärm in ihrem Maul ließ sie Tom Däumling fallen. Und nur weil die Mutter ihn in der Schürze auffing, blieb Tom unverletzt, schon wieder Glück gehabt. </p>
<p>Aber die Eltern konnten Tom nicht lange beschützen, schon bald verwechselte ein Rabe ihn auf dem Feld mit einem Wurm, packte ihn und flog mit ihm weg. Da schrie der Tom und zappelte, bis der Rabe ihn absetzte, leider in Nähe vom Riesen Grumbo. Der schluckte den armen Tom natürlich sofort runter, und als Tom ihm zuviel strampelte im Bauch, spuckte er ihn einfach ins Meer.</p>
<p>Wieder hatte Tom großes Glück: Ein großer Fisch fraß ihn, der für die Tafel des Königs gefangen wurde. Wie waren die Höflinge begeistert, als sie im Fisch so einen schmucken Winzling fanden! Der König machte Tom zu seinem Hofzwerg, behandelte ihn gut und gab ihm genug Geld für seine Eltern. </p>
<p>Tom Däumling hatte noch manches Abenteuer zu bestehen, manchmal musste die Elfenkönigin ihn noch retten, mehrmals erlebte er Ungeschicke, weil er so klein war oder fiel in Ungnade, weil andere neidisch waren. Aber er konnte immer bei der Elfenkönigin unterschlüpfen, und auch der nächste König fand Gefallen an ihm und ließ ihn sogar an seiner Tafel sitzen. Als Tom schließlich im Kampf mit einer Spinne starb, wurde im ganzen Reich Trauer getragen.</p>
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		<title>Die drei kleinen Schweinchen</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 16:12:22 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Joseph Jakobs Märchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Schweinemutter lebte mit ihren drei kleinen Schweinchen ein glückliches Leben. Jedoch das erste Schweinchen war ziemlich faul. Das zweite Schweinchen war ein Vielfraß. Aber das dritte Schweinchen war fleißig und klug. Eines Tages sagte die Mutter, als ihre Kinder groß geworden waren: „Ihr seid nun erwachsen, ihr müsst für euch selbst sorgen. Baut euch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Schweinemutter lebte mit ihren drei kleinen Schweinchen ein glückliches Leben. Jedoch das erste Schweinchen war ziemlich faul. Das zweite Schweinchen war ein Vielfraß. Aber das dritte Schweinchen war fleißig und klug.</p>
<p>Eines Tages sagte die Mutter, als ihre Kinder groß geworden waren: „Ihr seid nun erwachsen, ihr müsst für euch selbst sorgen. Baut euch ein eigenes Haus.“</p>
<p>Das erste Schweinchen hasste die Arbeit. Da traf es einen Mann, der ein Bund Stroh trug. Er tauschte einige seiner Borsten für das Stroh ein. Nun baute sich das kleine Schweinchen im Handumdrehen ein Haus aus Stroh. Es war sehr stolz, denn es glaubte, sicher vor dem Wolf zu sein. </p>
<p>Das zweite Schweinchen traf einen Mann mit Holz. Nun hatte es die Idee, daraus ein Haus zu bauen. Das Schweinchen tauschte gegen ein paar Borsten das Holz ein und baute ein stabiles Holzhaus. Auch dieses Schweinchen glaubte, vor dem Wolf sicher zu sein.</p>
<p>Das dritte Schweinchen begegnete einem Mann mit Ziegelsteinen. Auch dieses Schweinchen tauschte gegen ein paar Borsten die Ziegelsteine ein. Es karrte den ganzen Tag die schweren Steine, legte eine Reihe aus, bestrich diese mit Mörtel und legte eine nächste Reihe Steine darauf. Auf diese Weise wurde das Haus bald fertig. „In mein Haus kann der Wolf bestimmt nicht eindringen.“, meinte das Schweinchen.</p>
<p>Die drei kleinen Schweinchen zeigten stolz der Mutter ihre Häuser. Lange Zeit lebten sie glücklich und zufrieden. Doch eines Tages hörten sie das Geheul des Wolfes. Das faule und das gefräßige Schweinchen fürchteten sich sehr und zitterten in ihren Häusern. </p>
<p>Der Wolf ging zum Strohhaus und rief: „Kleines Schwein, lass mich herein!“ „Nein!“, erwiderte das Schweinchen. „Ich werde strampeln und trampeln, ich werde husten und prusten und dir dein Haus zusammenpusten!“ Er holte tief Luft und pustete das Strohhaus weg. Das Schweinchen rannte so schnell es konnte zum Holzhaus.</p>
<p>Und wieder rief der Wolf: „Kleines Schwein, lass mich herein!“ „Nein!“ „Ich werde strampeln und trampeln, ich werde husten und prusten und dir dein Haus zusammenpusten!“ Wieder holte er tief Luft und pustete das Haus aus Holz um. Die beiden Schweinchen liefen zu ihrem Bruder, der in dem Haus aus Stein wohnte.</p>
<p>„Kleines Schwein, lass mich herein!“ „Nein!“ Und wieder versuchte der Wolf, das Haus aus Stein wegzupusten. Aber es gelang ihm nicht.</p>
<p>Da kam der Wolf auf eine Idee. Er holte sich eine lange Leiter und versuchte, durch den Kamin zu klettern. Das kluge kleine Schweinchen aber hängte einen Kessel mit Wasser über das Feuer bis es kochte. Als der Wolf nun durch den Kamin kletterte, fiel er in das heiße Wasser. Die Schweinchen taten sogleich den Deckel auf den Kessel und sangen vor Freude. &#8220;Der Wolf ist tot! Der Wolf ist tot!&#8221;</p>
<p>Die drei kleinen Schweinchen lebten nun glücklich und zufrieden. Und auch die anderen beiden Schweinchen bauten sich nun ein Haus aus Ziegelsteinen.</p>
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		<title>Die Prinzessin auf der Erbse</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 16:12:22 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Ernst Moritz Arndt Märchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war ein Mal ein Prinz, der sich aufmachte, um in der Welt nach dem Mädchen zu suchen, was für ihn bestimmt war. Sie musste jedoch eine echte Prinzessin sein. Nach Jahren der Suche kam der Prinz zurück in sein Königreich, enttäuscht, da er seine Liebste nicht hatte finden können. Einige Zeit nach seiner Rückkehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war ein Mal ein Prinz, der sich aufmachte, um in der Welt nach dem Mädchen zu suchen, was für ihn bestimmt war. Sie musste jedoch eine echte Prinzessin sein. Nach Jahren der Suche kam der Prinz zurück in sein Königreich, enttäuscht, da er seine Liebste nicht hatte finden können. </p>
<p>Einige Zeit nach seiner Rückkehr zog ein schreckliches Gewitter auf. Es blitzte und donnerte, wie der Prinz es noch nie erlebt hatte. Plötzlich vernahm er ein Klopfen am Stadttor. Sein alter Vater, der König des Reiches, begab sich persönlich zum Tor, um nachzuschauen, wer bei diesem Unwetter ein Begehr hatte. </p>
<p>Er fand ein zierliches, vom Regen durchnässtes und verängstigtes Mädchen vor sich, das um eine Bleibe bat. Sie sei eine echte Prinzessin und benötige dringend trockene Kleider und ein Schlafgemach. </p>
<p>Als die Königin davon erfuhr, wollte sie das Mädchen zunächst einer Prüfung unterziehen, um zu erfahren, ob sie eine wirkliche Prinzessin sei. </p>
<p>Sie nahm zwanzig Matratzen und noch weitere 20 Daunendecken,legte sie übereinander und bot dem Mädchen diese Bettstelle für die Nacht an. Unter dem Bett hatte die Königin heimlich eine Erbse versteckt. </p>
<p>Am nächste Morgen fragte die Königin das Mädchen, ob es denn auch gut geschlafen habe. Das Mädchen war empört und berichtete von einer schrecklichen Nacht. Ihr Körper schmerze und sie sei mit blauen Stellen übersät. Etwas Hartes habe unter ihrer Matratze gelegen und sie geplagt. </p>
<p>Da wusste die Königin, dass das Mädchen tatsächlich eine Prinzessin sein musste. Keine andere Person könnte je so empfindsam sein. Der König und die Königin waren außer sich vor Freude und stimmten der Hochzeit ihres Sohnes zu. </p>
<p>Da frohlockte der Prinz und konnte nicht umhin, über diese Ironie zu schmunzeln. Schließlich hatte er lange suchen müssen, um sich von seiner Prinzessin finden zu lassen. Und sie lebten glücklich und zufrieden, bis an das Ende ihrer Tage. Und wenn die Erbse nicht gestohlen wurde, so ist sie heute noch in der Kunstkammer des Schlosses zu sehen.</p>
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		<title>Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 16:12:21 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Ernst Moritz Arndt Märchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war zu einer Zeit am allerletzten Tag im Jahr, an dem es so bitterlich kalt war und dicke Schneewolken den frühen Abend verdunkelten. Eine hungrige, kleine Person war in dieser Dunkelheit unterwegs. Das zierliche Mädchen war barfuß, denn die viel zu großen Hausschuhe ihrer Mutter, die sie trug, hatte sie unterwegs verloren. So lief [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war zu einer Zeit am allerletzten Tag im Jahr, an dem es so bitterlich kalt war und dicke Schneewolken den frühen Abend verdunkelten. Eine hungrige, kleine Person war in dieser Dunkelheit unterwegs. Das zierliche Mädchen war barfuß, denn die viel zu großen Hausschuhe ihrer Mutter, die sie trug, hatte sie unterwegs verloren.</p>
<p>So lief die Kleine auf nackten Füßen, die schon die Anzeichen von Erfrierungen hatten, weiter ihres Weges. Schwefelhölzer wollte sie verkaufen, von denen sie reichlich in ihrer Schürze trug, aber niemand hatte ihr bisher etwas abgekauft, geschweige denn, ihr ein wenig Geld zugesteckt.</p>
<p>Der Hunger und die Kälte plagten sie mittlerweile entsetzlich und die dicken Schneeflocken durchnässten ihren kleinen Körper und die langen blonden Haare.</p>
<p>Der Geruch von Gänsebraten, den sie flüchtig wahrnahm, erinnerte sie daran, dass es Silvester war.</p>
<p>Zwischen zwei Häusern kauerte sie sich hin und zog die Beine unter sich, um nicht mehr so frieren zu müssen. </p>
<p>Sie traute sich nicht nach Hause, weil sie heute noch gar kein Geld verdient hatte und der Vater sie sicher schlagen würde.</p>
<p>Außerdem war es zu Hause ungemütlich und kalt, denn das kleine Haus der Eltern war zugig und marode. </p>
<p>Da kam ihr der verwegene Gedanke, ein Schwefelhölzchen an der Hausmauer zu entzünden, um ihre beinahe zu Eis gefrorenen Hände daran zu wärmen. </p>
<p>Die unerträgliche Kälte ließ sie schließlich das Ungeheuerliche wagen, sie entzündete das Hölzchen und ein ganz sonderbares, faszinierendes Licht umfing sie, als wenn sie an einem großen Ofen säße.</p>
<p>Doch als sie auch die Füße wärmen wollte, erlosch die Flamme. Sie zündete ein nächstes Hölzchen an und diesmal öffnete der Schein ihr den Blick in das Innere des Hauses, an dem sie lehnte. Sie sah einen reich gedeckten Tisch in der warmen Stube stehen. Und da geschah das Unglaubliche, die knusprig gebratene Gans sprang vom Tisch und stolzierte auf sie zu, doch da erlosch das Feuer wieder. Als sie das nächste Hölzchen anzündete, saß sie unter dem prachtvoll geschmückten Weihnachtsbaum im Haus, der mit festlichen Lichtern besetzt war. Doch als das kleine Mädchen ein Licht berühren wollte, erlosch das Hölzchen und die wunderschönen Weihnachtslichter stiegen in die Höhe und wurden dort zu Sternen, von denen einer zu einer Sternschnuppe wurde, die mit einem hellen Schweif vom Himmel herunter fiel. Wenn so etwas passiert, geht eine Seele zum lieben Gott, hatte ihr die geliebte Großmama zu Lebzeiten erzählt.</p>
<p>Als sie das nächste Schwefelhölzchen anzündete, konnte sie die liebste Großmutter ganz nah bei sich sehen und die Kleine flehte sie an sie mit zu nehmen, denn sie hatte Angst, dass die Großmama mit der Erlöschen des Hölzchen wieder fortging. Da fielen ihr die anderen Schwefelhölzchen ein und sie zündete sie alle auf einmal an. Es wurde strahlend hell um sie herum und es geschah, dass die Großmutter das kleine Mädchen in ihren Arm nahm und beide sanft und leise immer höher, bis zum lieben Gott schwebten.</p>
<p>Am nächsten Morgen fand man die kleine Person erfroren an der Hausmauer lehnend, aber sie lächelte glücklich und sah so aus, als wenn sie etwas ganz Wunderbares erlebt hätte.</p>
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		<title>Der kleine Däumling</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 16:12:21 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Ludwig Bechstein Märchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor vielen Jahren lebte einmal eine arme Korbmacherfamilie mit sieben Söhnen, von denen einer bei seiner Geburt immer kleiner war als sein älterer Bruder. Als die Frau nun ihr siebtes Kind geboren hatte, gab sie ihm den Namen Däumling, da der kleine Junge nicht größer als ein Finger war und sich dies auch nicht mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor vielen Jahren lebte einmal eine arme Korbmacherfamilie mit sieben Söhnen, von denen einer bei seiner Geburt immer kleiner war als sein älterer Bruder. Als die Frau nun ihr siebtes Kind geboren hatte, gab sie ihm den Namen Däumling, da der kleine Junge nicht größer als ein Finger war und sich dies auch nicht mehr wesentlich ändern sollte. Gleichwohl wuchs der Knabe zu einem fröhlichen und klugen Bürschchen heran.</p>
<p>Mit den Jahren bereitete es nun den Eltern immer größere Mühe, ihre Kinderschar zu ernähren. So beschlossen sie an einem Abend schweren Herzens, ihre Söhne am nächsten Tag mit in den Wald zu nehmen und sie dann ihrem Schicksal zu überlassen. Der kleine Däumling, welcher den schrecklichen Plan der Eltern belauscht hatte, beschloss, sich und seine Brüder mit einer List zu retten. Heimlich sammelte er weiße Kieselsteinchen, um diese am nächsten Tag Stück für Stück auf den Weg, der die Familie in den tiefen Wald hineinführte, zu streuen. Als nun die Eltern verschwunden waren, gelang es dem pfiffigen Kerlchen tatsächlich, seine verzweifelten Brüder sicher aus dem finsteren Wald hinauszuführen.</p>
<p>Als die Eltern nachhause gekommen waren, erwartete sie ein unverhoffter Geldsegen. Ein Nachbar, dem sie früher einmal Geld geborgt hatten, kam, um seine Schulden zu begleichen. Zuerst freuten sich die Leute über alle Maßen und zogen los, reichlich Esswaren einzukaufen. Doch bald danach überkam sie eine tiefe Reue, ihre eigenen Kinder verstoßen zu haben. </p>
<p>Kaum hatte die Mutter angefangen, jämmerlich zu weinen, öffnete sich die Haustüre und alle Kinder kamen wieder wohlbehalten zurück. Nun war die ganze Familie sehr glücklich und lebte für eine Weile fröhlich und frei von Sorgen miteinander in ihrem kleinen Haus.</p>
<p>Bald wiederholte sich das Schicksal der Kinder. Das Geld war aufgebraucht und die Eltern beschlossen abermals, ihre Kinder im Wald zurückzulassen. Wiederum belauschte der kleine Däumling den schlimmen Plan der Eltern. Unglücklicherweise war das Haus diesmal verschlossen und so benützte der Junge, unfähig, des Nachts Kieselsteinchen zu sammeln, am nächsten Morgen Brotkrumen, um den Heimweg zu markieren. </p>
<p>Die Brotstückchen waren nun aber inzwischen von den Vögeln gefressen worden. Die großen Brüder wurden immer verzweifelter, bis sie der kleine Däumling nach vielen Umwegen schließlich mitten im Wald zu einem kleinen Häuschen führen konnte. Eine freundliche Frau trat heraus und bot der Kinderschar, mit welcher sie sogleich heftiges Mitleid empfand, Unterschlupf in ihrem Zuhause an. Zugleich warnte sie die Knaben vor ihrem Manne, der ein Menschenfresser sei und gerade kleine Kinder besonders gerne verspeise. </p>
<p>Die Frau versprach den Kindern freundlich, besonders gut achtzugeben. So fassten diese sich schließlich ein Herz und betraten das Haus des Menschenfressers, wo sie sogleich ein Essen erwartete. Kurze Zeit später polterte tatsächlich der Menschenfresser durch die Tür des Häuschens herein, nahm den Geruch der Kinder wahr und begann sogleich, sein Messer zu wetzen. Nur mit Mühe konnte ihn die entsetzte Frau von seinem Vorhaben, die Kinder auf der Stelle zu verspeisen, abbringen, indem sie vorschlug, die Kleinen noch einige Tage herauszufüttern.  </p>
<p>Als die sieben Brüder müde geworden waren, brachte sie die Frau des Menschenfressers im selben Zimmer, in welchem auch ihre eigenen sieben Töchter schliefen, von denen jede ein goldenes Krönchen auf dem Kopfe trug, zu Bett. Sobald seine älteren Brüder fest eingeschlafen waren, erhob sich der kleine Däumling rasch und vertauschte die goldenen Kronen mit den sieben Schlafmützen der Knaben. Da die Buben und Mädchen jeweils genau im gleichen Alter waren, passten die Kopfbedeckungen wie füreinander bestimmt.</p>
<p>Der Menschenfresser hatte in der Zwischenzeit gehörig Wein getrunken und konnte seinen Appetit auf die Kinder kaum mehr zügeln. Er nahm sein scharfes Messer und schlich sich vorsichtig in die Schlafstube. Da die Kammer stockdunkel war, musste er sich vorsichtig vorantasten. Schnell fühlte der böse Mann ein Krönchen in seiner Hand und erschrak. Nein, seine eigenen Kinder verspeisen, dazu war nicht einmal ein Ungeheuer wie er imstande. Rasch schritt er auf die andere Seite der Schlafstube, ertastete die Schlafmützchen und erstach sämtliche sieben Kinder, von denen er irrtümlich annahm, es seien der Däumling und seine Brüder. Nachdem der Menschenfresser vor Erschöpfung eingeschlafen war, schlichen sich die Brüder schnellstens aus dem Haus zurück in den tiefen Wald.</p>
<p>Am nächsten Morgen war der Schrecken und Jammer im Hause des Menschenfressers groß. Schnell zog dieser seine Siebenmeilenstiefel über und nahm die Suche nach den Brüdern auf, um sich an ihnen zu rächen. Wiederum war es der blitzgescheite Däumling, dem es gelang, für sich und die Brüder in einer Höhle ein sicheres Versteck ausfindig zu machen. Als der Menschenfresser schließlich am Fuße dieser Höhle vor Müdigkeit eingeschlafen war, gelangte der Däumling an die Siebenmeilenstiefel, zog sie selbst an und eilte mit seinen Brüdern auf direktem Weg nachhause. </p>
<p>Fortan lebten die großen Brüder glücklich und zufrieden bei den Eltern. Der kleine Däumling aber erkundete mithilfe der Siebenmeilenstiefel die Welt, erlebte noch manches Abenteuer und führte ein Leben voller Freude und Glückseligkeit.</p>
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		<title>Der Hase und der Fuchs</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 16:12:21 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In der kalten Winterzeit reisten der Hase und der Fuchs miteinander. Die Landschaft war öd und kein Gras wuchs, so dass beide der Hunger plagte. Wie es der Zufall nun wollte, begegneten sie einem Bauernmädchen, welches einen Korb mit frischen Semmeln bei sich trug. So ersann der Fuchs eine List und sprach zum Hasen &#8220;Leg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der kalten Winterzeit reisten der Hase und der Fuchs miteinander. Die Landschaft war öd und kein Gras wuchs, so dass beide der Hunger plagte. Wie es der Zufall nun wollte, begegneten sie einem Bauernmädchen, welches einen Korb mit frischen Semmeln bei sich trug. So ersann der Fuchs eine List und sprach zum Hasen &#8220;Leg dich der Länge nach hin und stelle dich tot. Das Mädchen wird sich zu dir niederknien und dich aufheben wollen, denn aus deinem Fell kann man schöne Handschuhe machen. Derweil werde ich uns den Korb mit den Semmeln stibitzen.&#8221; </p>
<p>Also wurde dieser Plan in die Tat umgesetzt; der Hase legte sich auf den Boden und stellte sich tot. Tatsächlich bückte sich das Mädchen zum Hasen herunter und der Fuchs hatte die Gelegenheit, den Korb zu stehlen. Schnell verschwand er mit diesem und der Hase folgte ihm sofort. Beim Fuchs angekommen aber, war dieser nun gar nicht mehr bereit, die Semmeln mit dem Hasen zu teilen. Dies gefiel dem Hasen ganz und gar nicht und so ersann er eine neue List. Als beide weiterspazierten und in die Nähe eines Weihers kamen, sprach der Hase zum Fuchs: &#8220;Wie wäre es, wenn wir uns zu den frischen Semmeln einige Fische fangen würden? Hänge deinen Schwanz in das Wasser, denn die Fische werden diesen als Köder sehen und eilig herankommen. Beeile dich aber, ehe das Wasser zufriert.&#8221; Dies leuchtete dem Fuchs ein und tatsächlich hängte er seinen Schwanz in den Weiher &#8211; dieser fror just in dem Moment zu und der Fuchs war gefangen. Nun verspeiste der Hase vor den Augen des Fuchses die restlichen Semmeln und sprach zu ihm &#8220;Warte nur bis zum Frühjahr, dann ist der Weiher wieder aufgetaut&#8221; und machte sich davon. Der Fuchs war mehr als wütend und bellte dem Hasen lange hinterher, doch dieser war längst verschwunden.</p>
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