Archiv der Kategorie 'Ernst Moritz Arndt Märchen'

Die Prinzessin auf der Erbse

Es war ein Mal ein Prinz, der sich aufmachte, um in der Welt nach dem Mädchen zu suchen, was für ihn bestimmt war. Sie musste jedoch eine echte Prinzessin sein. Nach Jahren der Suche kam der Prinz zurück in sein Königreich, enttäuscht, da er seine Liebste nicht hatte finden können. Einige Zeit nach seiner Rückkehr […]

Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern

Es war zu einer Zeit am allerletzten Tag im Jahr, an dem es so bitterlich kalt war und dicke Schneewolken den frühen Abend verdunkelten. Eine hungrige, kleine Person war in dieser Dunkelheit unterwegs. Das zierliche Mädchen war barfuß, denn die viel zu großen Hausschuhe ihrer Mutter, die sie trug, hatte sie unterwegs verloren. So lief […]

Rotkehlchen und Kohlmeischen

Rotkehlchen und Kohlmeischen Rotkehlchen und Kohlmeischen waren einst ein paar hübsche Dirnen, Töchter einer alten frommen Wittwe, die sich vom Spinnen, Nähen und Waschen und von anderer Arbeit knapp aber doch ehrlich ernährte. Sie hatte nur diese beiden Kinder, von welchen die älteste Grethchen und die jüngste Kathrinchen hieß. Sie hielt, wie sauer es ihr […]

Das Silberglöckchen

Das Silberglöckchen Ein Schäferjunge zu Patzig, eine halbe Meile von Bergen, wo es in den Hügeln auch viele Unterirdische hat, fand eines Morgens ein silbernes Glöckchen auf der grünen Heide zwischen den Hünengräbern und steckte es zu sich. Es war aber das Glöckchen von einer Mütze eines kleinen Braunen, der es da im Tanze verloren […]

Das brennende Geld

Das brennende Geld Drei Bauern kamen eine Herbstnacht oder vielmehr früh, als es mehr gegen den Morgen ging, von einer Hochzeit aus dem Kirchdorf Lancken geritten. Sie waren Nachbarn, die in einem Dorfe wohnten, und ritten des Weges miteinander nach Hause. Als sie nun aus einem Walde kamen, sahen sie an einem kleinen Busche auf […]